rötlich-graues Fell
3 Jahre
4 kg
Europa, Asien, Amerika
Gras, Karotten, Getreide
Kaninchen sind kleine Säugetiere mit kurzen, flauschigen Schwänzen, Schnurrhaaren und langen Ohren. Es gibt weltweit 29 Arten, und obwohl sie in unterschiedlichen Lebensräumen vorkommen, haben sie viele Gemeinsamkeiten.
Kaninchen und Hasen gehören zwar beide zur Familie Leporidae, stammen jedoch aus unterschiedlichen Gattungen. Die Familie umfasst 11 Gattungen, aber der Begriff „echte Hasen“ bezieht sich nur auf die Arten der Gattung Lepus; alle anderen gelten als Kaninchen. Der Amerikanische Verband der Kaninchenzüchter (ARBA) erkennt 49 Kaninchenrassen an.
Einige Kaninchen sind etwa so groß wie eine Katze, andere erreichen die Größe eines Kleinkindes. Zwergkaninchen werden nur etwa 24 cm lang und wiegen weniger als 1 kg. Größere Arten erreichen eine Länge von bis zu 50 cm und wiegen mehr als 4,5 kg.
Kaninchen sind für ihre hohe Fortpflanzungsrate bekannt – und das zu Recht. Sie vermehren sich drei- bis viermal im Jahr. Nur etwa 15 % der Jungtiere überleben ihr erstes Lebensjahr. Um die Population zu sichern, bringen Kaninchen also viele Junge zur Welt.
Kaninchen sind Pflanzenfresser. Das bedeutet, sie ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Nahrung und fressen kein Fleisch. Zu ihrer Nahrung gehören Gräser, Klee und Kreuzblütler wie Brokkoli oder Rosenkohl. Als opportunistische Fresser nehmen sie auch Früchte, Samen, Wurzeln, Knospen und Baumrinde zu sich.
Merkmale
● Ein ausgewachsenes Kaninchen wiegt je nach Geschlecht und Rasse zwischen 3–6 kg
● Lebenserwartung bis zu 13 Jahre
● Durchschnittliche Körpertemperatur: 39 °C
● Stark durchblutete Ohren
● Länge bis zu 0,5 m
● Ausgeprägte Schneidezähne
● 4 Paar Milchdrüsen
● Sehr gutes Gehör
Die Hauskaninchenzucht (Kunikultur) ist ein relativ neuer Zweig der Tierhaltung, der hochwertiges, fettarmes Fleisch, schöne Häute, Pelze und andere Nebenprodukte liefert.