Der 20. Mai ist der Weltbienentag
8 Jahre
10 gr
weltweit
Blütennektar
Bienen sind fliegende Insekten der Überfamilie Apoidea innerhalb der Unterordnung Apocrita, zu der auch Wespen und Ameisen gehören. Sie ernähren sich von Blütennektar (Energiequelle dank des Zuckergehalts) und Pollen (Proteinquelle, besonders für die Larven). Dabei bestäuben sie die Pflanzen – in manchen Fällen produzieren sie auch Honig und Wachs.
Der Pollen, den sie bei der Blütensuche verlieren, gelangt auf die Narben anderer Blüten derselben Art und sorgt so für die Kreuzbestäubung. Bienen sind die wichtigsten Bestäuberinsekten. Die enge Beziehung zwischen Bienen und Pflanzen ist ein hervorragendes Beispiel für „Mutualismus“, eine vorteilhafte Symbiose zwischen zwei verschiedenen Organismen.
Einige Bienenarten produzieren Honig aus Nektar. Honigbienen und stachellose Bienen sammeln große Mengen Honig, was von Imkern zur menschlichen Nutzung geerntet wird.
Bienen kommen weltweit vor – mit Ausnahme der höchsten Gebirgslagen, der Polarregionen und einiger kleiner ozeanischer Inseln. Die größte Artenvielfalt findet sich in heißen, trockenen oder halbtrockenen Regionen, besonders in Südamerika und Mexiko.
Die meisten Bienen haben einen schwarzen Körper mit gelb-grünlichen Streifen, graue, durchscheinende Flügel und einen vollständig schwarzen Kopf
Es sind etwa 20.000 Bienenarten bekannt, doch viele warten wahrscheinlich noch auf ihre Entdeckung.
Jeder Bienenstock besteht aus einer Familie: einer Königin, Arbeiterbienen und Drohnen. Sie kümmern sich um die Königin, den Nachwuchs und den Stock.
Die Fühler der Bienen bestehen bei Weibchen aus 12 und bei Männchen aus 13 Gliedern. Sie haben zwei Flügelpaare, wobei das vordere größer ist. Manche Kasten haben kleinere, funktionslose Flügel, doch keine Art ist völlig flügellos.
Aufgrund ihrer intensiven Tätigkeit leben Bienen im Sommer während der Sammelzeit 27–30 Tage, im Frühjahr und Herbst 40–60 Tage. In der kalten Jahreszeit, wenn sie nicht sammeln, können sie 7–9 Monate alt werden. Wenn eine Biene einen Menschen oder ein Tier sticht, stirbt sie, weil mit dem Stachel auch ein Teil des Verdauungstrakts herausgerissen wird.