Büffel

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Büffel
BESONDERHEITEN

schwarzes oder weißes Fell

DURCHSCHNITTLICHE LEBENSDAUER

12 Jahre

GEWICHT

1 Tonne

VERBREITUNGSGEBIET

Südostasien und China

NAHRUNG

Pflanzenfresser

Büffel

Der Büffel (Bubalus bubalis) ist eine Rinderart, die ursprünglich aus Süd- und Südostasien sowie China stammt. Heute ist er auch in Teilen Europas, Australiens und Amerikas zu finden. Es handelt sich um ein gehörntes, wiederkäuendes Tier, ähnlich dem Ochsen, mit schwarzem oder weißem, grobem und dünnem Fell, zurückgebogenen, ringförmigen Hörnern und meist schwarzem Pelz.

In Siebenbürgen werden weibliche Büffel „Drigane“ genannt. Obwohl diese Drigane sehr fetthaltige und hochwertige Milch geben, möchten die Menschen sie kaum noch halten – vermutlich, weil sie nach der Geburt nicht so lange gemolken werden können wie Kühe. Außerdem erreichen Büffelkühe ihre Reife erst mit vier Jahren, während Kühe dies bereits mit zwei Jahren tun.

Büffelmilch zeichnet sich durch einen sehr hohen Fettgehalt von über 7–8 % aus. Sie wird hauptsächlich für Weichkäse verwendet – auch für Mozzarella. Büffelmilch enthält alle Nährstoffe wie Kuhmilch, allerdings in mindestens dreifacher Konzentration, besonders was den Eisengehalt betrifft.

Der Büffel wurde vor etwa 1500 Jahren von wandernden Völkern nach Rumänien gebracht, über den Süden des Landes (heutiges Bulgarien). Das Tier hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 25–28 Jahren – ähnlich wie ein Wisent. Es ist ein ruhiges Tier, das nur angreift, um sich gegen Raubtiere (Wölfe, Bären usw.) zu verteidigen. Sein Gewicht beträgt etwa 700–800 kg, er ist 1,6–1,8 m hoch und 2–2,3 m lang.