Tiger

Content Image
tigru
BESONDERHEITEN

Das größte Mitglied der Katzenfamilie

DURCHSCHNITTLICHE LEBENSDAUER

10–15 Jahre

GEWICHT

150 kg

VERBREITUNGSGEBIET

Sibirien, Indonesien, Indien

NAHRUNG

Fleisch

Der Tiger

Die bengalische Unterart des Tigers (Panthera tigris tigris oder Panthera tigris bengalensis) lebt in Pakistan, Ost-Iran, Zentral- und Nordindien, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch.

Es ist die am weitesten verbreitete Tigerunterart, obwohl sie in Afghanistan bereits ausgestorben ist.

Wussten Sie, dass der Bengalische Tiger das Nationaltier von Bangladesch, China und Indien ist?

Diese großen und eleganten Katzen haben ein leuchtendes, gestreiftes Fell. Die Fellfarbe reicht von Gelb bis Hellorange, die Streifen von Braun bis Schwarz. Mit ihrem weißen Bauch und gestreiften Schwanz erinnern sie an Plüschtiere.

Es gibt Mutationen innerhalb der bengalischen Unterart – manchmal werden weiße Tiger mit dunkelbraunen oder rötlich-braunen Streifen geboren. Sehr selten gibt es weiße Tigerjungen ganz ohne Streifen.

Die Körperlänge wird einschließlich Schwanz gemessen. Männchen erreichen in der Regel 270–330 cm, in Ausnahmefällen bis zu 370 cm – fast 4 Meter! Können Sie sich eine so große Katze vorstellen?

Weibchen sind kleiner – ihre Länge beträgt in der Regel bis zu 240 cm, maximal 310 cm.

Die Schulterhöhe beträgt 90–115 cm.

Der Schwanz macht etwa ein Drittel der Gesamtlänge aus: 85–110 cm.

Der Bengalische Tiger besitzt die größten Zähne aller Großkatzen – seine Fangzähne können über 8 cm lang sein.

Er erreicht ein Gewicht von über 200 kg. Indische Tiger wiegen bis zu 220 kg, nepalesische bis zu 235 kg. Weibchen sind leichter, mit einem Maximalgewicht von 193 kg.

Der aktuelle Rekord liegt bei einem 1967 in Nordindien getöteten Männchen mit 388,7 kg – das höchste Gewicht aller Tigerunterarten.

Das Brüllen eines ausgewachsenen Tigers kann aus bis zu 3 km Entfernung gehört werden!

In den 1970er Jahren wurde von Wissenschaftlern eine kleine Population weißer Tiger künstlich gezüchtet – ausschließlich zur Zierde in Zoos. In freier Wildbahn wäre ihre helle Farbe ein Nachteil beim Jagen. Die Farbveränderung ist auf Pigmentmangel zurückzuführen, aber die schwarzen Streifen bleiben meist erhalten. Weiße Tiger haben oft blaue Augen.

In der Natur meiden Tiger normalerweise Menschen, aber es gibt Ausnahmen – insbesondere in Indien. Forscher vermuten, dass diese Angriffe oft von verletzten oder alten Tigern ausgehen, die nicht mehr wie gewohnt jagen können und daher auf kleinere Beute oder Menschen ausweichen.