Wildschwein

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Mistret
BESONDERHEITEN

grau-schwarze Farbe

DURCHSCHNITTLICHE LEBENSDAUER

3–5 Jahre

GEWICHT

200 – 400 kg

VERBREITUNGSGEBIET

Europa, Afrika, Asien

NAHRUNG

Mais, Kartoffeln

Wildschwein

Das Wildschwein ist ein wildlebendes Säugetier und Allesfresser. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa, Nordafrika und große Teile Asiens, bis hinunter nach Indonesien. In Rumänien ist es in Wäldern vom Donaudelta und den Auwäldern bis hin zu den dichten Karpatenwäldern verbreitet. Das Wildschwein ist der Vorfahre des Hausschweins und gehört zur Familie der Suidae. Die wissenschaftliche Bezeichnung ist Sus scrofa attila. Regional ist es auch unter dem Namen „Glikan“ (in Siebenbürgen) oder „Wildschwein“ bekannt. Starke Männchen nennt man Keiler, die Jungen heißen Frischlinge oder Überläufer.

Zwar erscheint es selten in klassischen Naturgedichten, doch in spannenden Jagdgeschichten wird es oft als „furchterregende Bestie“ dargestellt – ein Symbol für unbezwingbare Kraft, Wildheit und Aggression. Der Geruchssinn des Wildschweins ist am besten entwickelt – er dient zur Erkennung anderer Wildschweine und zur Wahrnehmung von Gefahren. Es ist ein Allesfresser, wobei Eicheln und Bucheckern zu seiner Hauptnahrung zählen. Es frisst auch Pflanzen wie Farne. Wenn keine Eicheln oder Bucheckern verfügbar sind, frisst es landwirtschaftliche Kulturen und verursacht Schäden. Tierische Nahrung umfasst Nagetiere (z. B. Spitzmäuse) und schädliche Insekten. Das Wildschwein ist sehr widerstandsfähig gegen Verletzungen und Krankheiten – mit Ausnahme der Schweinepest, die 70–80 % der Bestände vernichten kann. Zu seinen gefährlichsten natürlichen Feinden zählen Bären, Wölfe und Luchse.